Reisebericht: MS ASARA - Flusskreuzfahrt auf dem Rhein

Warum eine Flusskreuzfahrt so empfehlenswert ist!

 

Im Urlaub möchte man viel sehen und erleben. Dafür eignet sich eine Flusskreuzfahrt perfekt.

Egal ob auf der Donau, auf dem Rhein oder auf der Mosel könnt Ihr jeden Tag eine neue Stadt entdecken.

 

Falls Ihr Euch nicht sich sein solltet, ob eine Flusskreuzfahrt etwas für euch ist, kann ich Euch nur eine „Schnupperreise“ wärmstens empfehlen. Genauso habe ich es im Dezember gemacht.

Auch wenn ich nicht zum ersten Mal eine solche Kreuzfahrt gemacht habe, war diese Reise doch etwas besonderes.

 

Bis jetzt bin ich nur mit der Reederei AROSA unterwegs gewesen und dieses Mal ging es für meine Freundin und mich mit der MS Asara von Phoenix Reisen ab Köln den Rhein hinauf. 

Drei Nächte verbrachten wir an Bord und wir stoppten in Amsterdam und in Nijmegen. 

Diese Adventsshopping-Reise ist ein richtiges Schnäppchen und wird jedes Jahr im Dezember angeboten. Die Preise beginnen bei 199 Euro pro Person in einer Dreibett-Kabine. 

Wir gönnten uns die eine Außenkabine mit französischem Balkon.

 

Hier einmal kurz die Fakten:

Anreise mit dem PKW, mit der Bahn oder mit dem Flugzeug nach Köln

Vollpension exkl. Getränke 

Ca. 14 Stunden Aufenthalt in Amsterdam und ca. 6 Stunden in Nijmegen.

 

Welche Vorteile bietet eine Flusskreuzfahrt?

 

Ich liebe Städtereisen. Doch wenn ich wie bei der Flusskreuzfahrt mehrere Städte besuchen wollte, müsste ich immer wieder die Hotels wechseln.

 

Euer Hotel fährt immer mit und man muss nicht immer ständig die Koffer zu packen. 

Die Kleidung wird einmal ausgepackt und kann dann im Schrank hängen bleiben.

 

Man muss sich auch nicht ständig neu zurechtfinden. Man kennt nach einiger Zeit den Lageplan, die Angestellten und andere Gäste. Die Gäste verteilten sich übrigens so auf dem Schiff, dass es nie voll wirkt.

 

Des Weiteren entschleunigt eine Flusskreuzfahrt sehr. Wenn das Schiff fährt, zieht die Landschaft still und leise an einem vorbei. 

Man braucht auch keine Angst vor Seekrankheit zu haben, denn die Fahrt ist sehr ruhig und nur ab und zu spürt man eine Bewegung.

 

Die Reederei bietet natürlich auch Landausflüge an. 

Ich finde die Preise in der Regel von Phoenix sehr moderat, allerdings mache ich in der Regel immer alles auf eigene Faust. Jedoch hatten wir uns dieses Mal für den Ausflug „Amsterdam Light Festival“ entscheiden., welcher 30 Euro gekostet hat. 

Das Festival findet jedes Jahr zu dieser Zeit statt. Dort lassen die besten Lichtkünstler aus dem In- und Ausland die Grachten von Amsterdam erstrahlen. Wochenlang könnt Ihr die schönsten Kunstwerke und Installationen in der Innenstadt von Amsterdam bewundern.

 

Ein ganz wichtiger Punkt ist für mich das Essen und das war auf dieser Reise exzellent.

Wir haben jede Mahlzeit an Bord genossen. 

Morgens gab es ein tolles Buffet. Hier sind die Getränke im Preis enthalten. Ausgenommen sind jedoch Cappuccino oder Latte Macchiato. Diese werden auf Wunsch gegen Gebühr an den Tisch gebracht. Was allerdings nicht extra bezahlt werden muss sind diverse Eierspeisen. Bestellt einfach eurer Rührei oder euer Omelett beim Kellner und es wird euch gebracht.

 

Am Mittag könnt ihr euch von der Tageskarte einen Hauptgang aussuchen und die Vorspeise, sowie der Nachtisch werden in Büffetform angeboten.

Am Abend gibt es immer ein Drei- bis Fünfgänge Menü. 

Hier bleiben keine Wünsche offen. Auch für die Vegetarier gibt es immer ein separates Menü.

 

In einem Verkaufsgespräch wird sehr häufig eine ganz bestimmte Frage gestellt.

Wie hoch ist denn das Durchschnittsalter an Bord so eines solchen Schiffes? In der Regel muss man da ehrlich sein und die Frage mit 60 beantworten. Das war bei dieser Reise auch so. Allerdings kommt es immer auf das Schiff, die Route und die Reisezeit an. Es gibt auch Kreuzfahrten wo man dann doch sagen kann, dass der Durchschnitt 45-50 Jahre beträgt.

 

Damit Ihr eine Vorstellung habt, was man denn an einem Tag in Amsterdam machen kann, findet Ihr hier meine Tipps:

 

Für den Vormittag stand Shoppen auf unserem Plan. 

Die Geschäfte öffnen in der Regel um 10:00 Uhr, aber einige auch erst um 11:00 Uhr.

Zuerst steuerte ich den Paleis op de Dam an. Vom Cruise Terminal kommt man am schnellsten über die Damrak Straße dorthin. Rechts am Palast vorbei findet Ihr dann auch die Fußgängerzone. Die Straße nennt sich Nieuwendijk.

 

Nach dem Mittagessen an Bord ging es weiter. Das Ziel war das Rijksmuseum. Um soviel wie möglich zu sehen, kann ich Euch empfehlen die Prinsengracht ( am Anne Frank Haus ) entlang zu gehen. Auf dieser Tour seht ihr wirklich wahnsinnig viel von der Stadt. 

 

Hinter dem Rijksmuseum findet Ihr zu dieser Jahreszeit den einzigen Weihnachtsmarkt sowie eine Eislaufbahn. Auf dem Hin- oder Rückweg könnt Ihr bei Polarberry anhalten um Euch etwas leckeres zum Naschen zu gönnen. 

 

Wer nach einem Adrenalin-Stoss sucht kommt in Amsterdam auch auf seine Kosten, denn dort befindet sich die höchste Schaukel Europas. Sie heißt „Over the Edge“ und befindet sich auf der Aussichtsplattform A’dam Lookout. Diese liegt sehr zentral, direkt gegenüber des Amsterdamer Hauptbahnhofs. Eine Fähre bringt euch in 5 Minuten hinüber.

Mit dem Aufzug geht es den Aussichtsturm hinauf. Licht und Musik stimmten schon auf den Nervenkitzel ein. Was dieser kostet? 12,50 Euro für den Aussichtsturm plus 5 Euro für die Schaukel. 

 

Am Abend fand dann, wie bereits erwähnt, die Lichtertour statt.

 

Am nächsten Tag stand Nijmegen auf dem Plan und hier verbrachten wir nur einen halben Tag. Gegen 15 Uhr ging es schon wieder zurück.

 

Nijmegen ist die älteste Stadt Hollands und bezaubert mit seinen historischen Gebäuden und Plätzen und der ältesten Einkaufsstraße. Interessante Sehenswürdigkeiten sind das Museum de Bastei und das Schloss Wijchen.  

 

Hier ein paar Impressionen von der MS Asara:


Amsterdam und Nijmegen

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